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29.06.2020

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Wirecard-Pleite: unter Umständen blockierte 44-Euro-Guthabenkarten - Juli-Aufladung verhindern

Sie können Ihren Mitarbeitern pro Monat für 44 Euro steuerfreie Sachbezüge gewähren. Manche Chefs verwenden hierfür aufladbare Guthabenkarten. Bei der ersten davon namens GIVVE gibt es nun bereits Störungen aufgrund der Wirecard-Pleite. (https://givve.com/de/givve-card/portal)

Zitat GIVVE: "Am 26. Juni 2020 wurden wir informiert, dass die FCA (Financial Conduct Authority, Finanzaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs) angeordnet hat, dass die Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS), Emittentin der givve® Card, ohne Zustimmung der FCA kein E-Geld mehr ausgibt und keine Zahlungsdienste erbringt. Die Anordnungen haben das Ziel, das Vermögen der WDCS und somit die Kundengelder zu sichern. Das Vorgehen der FCA bedeutet, dass bis zur Freigabe durch die FCA kein Zugriff auf die Kundengelder möglich ist. Dies betrifft u. a. Aufladungen, Entladungen und Zahlungen im Mastercard Netzwerk.“

Sind andere Guthabenkarten auch von der Wirecard-Insolvenz betroffen?
Das steht im Moment noch nicht fest.

Unser Rat: Falls Sie Guthabenkarten verwenden, fragen Sie im Zweifel bitte bei Ihrem Anbieter nach, bevor die Juli-Aufladung automatisch durchgeführt wird.

Mustertext: „Ich bitte Sie schnellstmöglich um Auskunft, ob Ihre Guthabenkarten von der Wirecard-Insolvenz betroffen und womöglich gestört/blockiert/wertlos sind. Vor Erhalt dieser Auskunft widerspreche ich ausdrücklich einer automatischen Aufladung für Juli 2020.“

 

Der Inhalt wurde mit größtmöglicher Sorgfalt nach bestem Wissen und aktuellem Kenntnisstand erstellt und geprüft. Haftung und Gewähr kann wegen der Komplexität und der ständigen Veränderungen der zugrundeliegenden Materie, sowie der teilweise verkürzten Darstellung nicht übernommen werden.


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