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06.05.2020

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Corona-Ticker: Zwei Monate Fristverlängerung bei der Lohnsteuer

Das Bundesfinanzministerium gesteht den Firmen zu, dass es in der jetzigen Zeit durch Krankheitsfälle zu Verzögerungen in der Lohnbuchhaltung kommen kann.

Wenn Sie davon betroffen sind, können Sie bis zu zwei Monate Fristverlängerung für die Anmeldung der Lohnsteuer beantragen (BMF, 23.04.20 - IV A 3 - S 0261/20/10001:005). Dann müssen Sie die Lohnsteuer später anmelden und auch erst später abführen.

Dem Antrag soll entsprochen werden, wenn der Arbeitgeber „nachweislich unverschuldet daran gehindert“ ist, die Lohnsteueranmeldung pünktlich abzugeben. Sie müssen also darlegen, warum Sie die Lohnsteueranmeldung nicht rechtzeitig abgeben können.

Sie können die Lohnsteueranmeldung rechtzeitig fertigstellen, wollen aber später zahlen? Dafür dürfen Sie dieses BMF-Schreiben nicht missbrauchen. Einzelne Bundesländer lassen allerdings eine Fristverlängerung bei der Zahlung zu. Und der BMF gewährt Vollstreckungsaufschub für die Lohnsteuer, es wird also erst einmal nicht gepfändet. (BMF, 19.03.20, BStBl 2020 I, 262)


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