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14.02.2020

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Lohnt es sich, Wertpapiere auf Kinder zu übertragen?

Die Verlagerung von Kapitaleinkünften auf Kinder hat zwei Vorteile: Kinder haben einen extra Sparerfreibetrag von 801 Euro und außerdem einen Grundfreibetrag von 9.408 Euro. Dadurch können Kinder bis zu 10.000 Euro Kapitaleinkünfte im Jahr steuerfrei kassieren.

Wenn man annimmt, dass die langjährige Rendite von Aktienfonds in Höhe von acht Prozent sich in etwa zusammensetzt aus sechs Prozent Kurssteigerung und zwei Prozent Dividende, würde das Verlagern auf Kinder immerhin die Verlagerung von einer halben Million Euro möglich machen.

Achtung: Eine echte Steuerersparnis entsteht nur, wenn das Vermögen unwiderruflich übergeht. Dafür muss es auf einem getrennten Depot sein, und die Erträge dürfen nicht zur gemeinsamen Lebensführung verwendet werden. Ausgaben, die nachweisbar für das Kind getätigt werden, sind allerdings erlaubt. Es klappt also nicht, wenn die Eltern später wieder an das Geld
wollen.

Zu bedenken: Wenn das Kind 18 Jahre alt ist, kann es mit dem Geld machen, was es möchte.


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