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17.01.2020

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Abwesenheiten über acht Stunden erfassen: Bargeld winkt!

Version für GmbH & CoKG und Unternehmer

Manche Unternehmer sind ein bisschen nachlässig, was die Erfassung ihrer Abwesenheitszeiten betrifft und verschenken dadurch bares Geld.
 
Gehen Sie doch noch einmal Ihren 2019er-Terminkalender durch: Wenn Sie geschäftlich länger als acht Stunden sowohl von zuhause weg als auch vom Büro weg waren, können Sie - auch jetzt noch - zwölf Euro Verpflegungspauschale einbuchen. Ihre GmbH & Co. KG bucht das als Aufwand. Und: Denken Sie vor allem für 2020 von Anfang an daran!

Beispiel: Der Unternehmer fuhr am Mittwoch um 8:00 Uhr von zu Hause los, um zwei weiter entfernte Kunden aufzusuchen. Um 18:00 Uhr war er wieder zu Hause. Das macht zehn Stunden Abwesenheit = zwölf Euro (2020: 14 Euro). Es gibt keine Formvorschriften. Sie müssen im Zweifel eben gegenüber dem Finanzamt darlegen können, wo Sie waren. Zehn solcher Tage mit längerer Abwesenheit sind schon 120 Euro steuerfrei, und Sie sparen dadurch - je nach Gewerbesteuerhebesatz - 30 bis 40 Euro Steuern.

Anreisetage: Diesen Zwölf-Euro Betrag (2020: 14 Euro) bekommen Sie auch unabhängig von der Dauer der Abwesenheit für Anreise und Abreisetage bei längeren Abwesenheit.

Beispiel: Der Unternehmer besucht am Mittwoch ein Ganztagesseminar in einer Großstadt. Um dem Berufsverkehr zu entgehen, reist er schon am Vorabend an und übernachtet im Hotel. Für den Anreisetag kann er zwölf Euro (2020: 14 Euro) Aufwand verbuchen, für den Seminartag ebenfalls zwölf Euro. Bei mehrtägigen Abwesenheiten sind es 24 Euro (2020: 28 Euro) pro Tag. Im Ausland gelten spezielle Tagessätze je nach Land. Die aktuelle Auslands-Reisekostentabelle des Bundesfinanzmininsterium finden Sie hier zum Download.

Erhöhung 2020: Dieses Jahr stieg die Zwölf-Euro-Pauschale auf 14 Euro und die 24-Euro-Pauschale auf 28 Euro.


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