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10.04.2019

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Aus der Redaktions-Hotline: Mutterschutz

E-Mail von Korbinian L. aus Neumarkt i. d. Opf. an die Redaktions-Hotline: „Zum ersten Mal ist eine Mitarbeiterin in meinem Betrieb schwanger geworden. Ich habe totale Panik. Muss ich jetzt zwei Jahre das Gehalt weiterbezahlen?“

IZW antwortet: Nein, Sie müssen das Gehalt nur sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin und acht Wochen danach (§ 3 MuSchG) weiterbezahlen. Und das bekommen Sie auch noch in voller Höhe von der Krankenkasse ersetzt über die Umlage U2 (§ 1 II AAG). Der Ersatz gilt auch für Lehrlinge und privat Versicherte.

Also kein Grund zur Panik: Zwei Jahre ist das Maximum, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit gehen können. In der Zeit müssen Sie aber kein Gehalt weiterzahlen, sondern „nur“ den Arbeitsplatz freihalten.


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