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23.01.2019

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Aus der Redaktions-Hotline: Neuer Dienstwagen für Mitarbeiter

E-Mail von Dieter M. aus Berlin an die Redaktions-Hotline: „Wir bekommen einen neuen Mitarbeiter, der einen Dienstwagen möchte. Sein eigenes Auto will er verkaufen. Die Versicherung für diesen neuen Dienstwagen wäre bei Anmeldung auf die Firma ziemlich teuer, weil wir keinen Schadenfreiheitsrabatt mehr haben. Er hätte hingegen 30 Prozent Rabatt. Kann man da die Versicherung des Mitarbeiters verwenden?"

IZW antwortet: Da gibt es zwei Alternativen: 1. Das Auto wird auf den Mitarbeiter zugelassen. Eigentum und Halter fallen also auseinander – wie beim Leasing. Versicherungsrechnung und Kfz-Steuer-Bescheid gehen dann an den Mitarbeiter. Das schadet aber nicht, weil da sowieso keine Mehrwertsteuer ausgewiesen ist. Die Leasingraten bzw. die Kaufrechnung sollte aber an Ihr Unternehmen adressiert sein, damit Sie den Vorsteuerabzug bekommen. Versicherung und Steuer lassen Sie am besten gleich vom Firmenkonto abbuchen, das ist einfacher.

2. Versicherungsnehmer-Gemeinschaft: Fragen Sie doch mal Ihren Versicherungsvertreter, ob man nicht eine sogenannte Versicherungsnehmer-Gemeinschaft bilden kann. Dabei leiht der Mitarbeiter seinen Schadenfreiheitsrabatt an Ihre Firma aus. Dann kann das Auto auf Ihre KG zugelassen werden. Falls der Mitarbeiter ausscheidet, kann er seinen Schadenfreiheitsrabatt wieder mitnehmen.


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