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18.07.2018

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Rechnungen unter 250 Euro adressieren lassen oder nicht?

Bei Rechnungen bis 250 Euro brutto bekommen Sie den Vorsteuerabzug, ohne dass sie adressiert sind (§ 33 UStDV). Diese Grenze wurde schon per 1. Januar 2017 von 150 auf 250 Euro angehoben.

Eine Adressierung kann bei Rechnungen unter 250 Euro sogar schädlich sein: Wenn ein Mitarbeiter einkauft oder ins Hotel geht, und auf die Rechnung der Name des Mitarbeiters statt der Name Ihres Unternehmens geschrieben wird, verlieren Sie sogar den Vorsteuerabzug. Dann gilt: Gar keine Adresse ist besser als eine falsche.

Was gilt bei Bewirtungsrechnungen? Eigentlich gelten für Bewirtungsrechnungen dieselben Regeln. Allerdings ist der entsprechende Passus in den Einkommensteuerrichtlinien noch nicht angepasst worden: Dort steht unverändert „150 Euro“ (R 4.10 Abs. 8 Satz 4 EStR). Es ist allerdings geplant, das auf 250 Euro anzuheben.

Deshalb: Wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, lässt sich – solange die Anpassung noch nicht durchgeführt ist - Restaurantrechnungen über 150 Euro (und nicht erst über 250 Euro) an die Firma adressieren. Achtung: Das muss der Kellner oder Wirt machen, nicht Sie selbst!


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