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18.06.2009

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Seriennummern auf der Rechnung nicht unbedingt für den Vorsteuerabzug erforderlich

Damit Sie den Vorsteuerabzug aus einer Rechnung bekommen, muss diese „ordnungsgemäß“ sein. Ein Element ist die „handelsübliche Bezeichnung“. Einige Finanzämter handhaben diese Anforderung jedoch völlig überspitzt. So soll z. B. bei elektronischen Bauteilen oder Handys die Seriennummer jedes einzelnen Bauteils bzw. Gerätes angegeben werden. Das gehöre zur handelsüblichen Bezeichnung dazu, so manche Finanzämter.

Zum Glück räumt das Bundesfinanzministerium jetzt auf mit solch überzogenen Anforderungen: Geräte-Identifikations-Nr. oder Seriennummern sind nicht zwingend anzugeben. Deshalb allein kann der Vorsteuerabzug nicht gestrichen werden. Allerdings: „Stinkt“ die ganze Sache schon, besteht also Verdacht, dass die Lieferung laut Rechnung überhaupt nicht stattgefunden hat, kann die fehlende Angabe der Geräte-Identifikations-Nr. als Indiz dafür dienen. (BMF-Schreiben vom 01.04.09, DStR 09, 802)


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