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03.11.2016

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Neue Betrugsmasche bei Rechnungsversand per E-Mail

Seit 2011 ist das Versenden von Rechnungen per E-Mail auch ohne komplizierte digitale Signatur möglich. Aus steuerlicher Sicht spricht auch nichts dagegen. Allerdings muss man ein großes Augenmerk auf die Sicherheit des E-Mail-Verkehrs legen.

Denn raffinierte Betrüger mit EDV-Spezialwissen haben inzwischen folgende Masche für sich entdeckt: Sie klinken sich in den E-Mail-Verkehr zwischen Lieferanten und Kunden ein und versenden eine gefälschte E-Mail mit dem Hinweis: „Unsere Bankverbindung hat sich geändert. Neue Bankverbindung: ...“.


Der Trick: Die neue Bankverbindung wurde von dem Betrüger eröffnet und der arglose Kunde überweist nun den Rechnungsbetrag auf das falsche Konto. In der Folge wird dann auch der weitere E-Mail-Verkehr manipuliert, damit Mahnungen zunächst abgefangen werden, sodass womöglich auch noch weitere Rechnungen auf das falsche Konto gehen.

Unser Rat: Verschlüsseln Sie möglichst Ihre E-Mails. Und: Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, dass Sie neue Bankverbindungen niemals per Mail mitteilen würden. Und was Ihre Lieferanten angeht: Fragen Sie bei einer geänderten Bankverbindung noch einmal nach und lassen Sie sich die neue Bankverbindung per Fax oder konventionellem Brief bestätigen.

Generell gilt: Sollten Ihnen E-Mails merkwürdig vorkommen, wechseln Sie auf einen anderen Kommunikationskanal (Telefon, Fax, Brief), und fragen Sie lieber noch einmal nach, damit Sie nicht größere Geldbeträge auf ein Betrüger-Konto überweisen.


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