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09.06.2016

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Aus der Redaktions-Hotline: Was ist der inländische Listenpreis bei einem Reimport-Fahrzeug?

E-Mail von Georg M. aus Stuttgart an die Redaktions-Hotline: „Wir haben in unserem Fahrzeugbestand einen Skoda Rapid als EU-Import. Da es kein inländisches Fahrzeug ist, möchte ich gerne den Kaufpreis als Bemessungsgrundlage für die Ein-Prozent-Regel ansetzen. Der Verkäufer konnte uns auch gar keinen inländischen Listenpreis nennen. Können wir so verfahren?"

IZW antwortet:
Da können wir Ihnen leider keine Hoffnung machen. Die private Nutzung eines Dienstwagens ist monatlich mit einem Prozent des inländischen Bruttolistenneupreises im Zeitpunkt der Erstzulassung anzusetzen. Diese Bemessungsgrundlage gilt nicht nur für Neuwagen, sondern auch für Gebraucht- und Leasingautos und auch für reimportierte Fahrzeuge. Die tatsächlichen Anschaffungskosten spielen keine Rolle.

Im Übrigen handelt es sich bei diesem Modell um ein Auto, das auch ganz offiziell in Deutschland verkauft wird. Sie können sich also an der offiziellen Skoda-Preisliste orientieren.

Sollte Ihr Reimport-Modell vom Ausstattungsumfang her abweichen, also bestimmte Ausstattungen nicht aufweisen, die das „deutsche“ Modell hat, können Sie einen entsprechenden Abschlag schätzen. Schätzungen akzeptiert das Finanzamt nur bei Fahrzeugen, die in Deutschland gar nicht offiziell auf dem Markt sind wie zum Beispiel manche US-amerikanischen Autos, die nur als „Grauimport“ angeboten werden.


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