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13.06.2016

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So helfen die bayerischen Finanzämter den Hochwassergeschädigten

Wer durch die Hochwasserschäden in Bayern Ende Mai/Anfang Juni 2016 direkt und erheblich geschädigt wurde, dem kommt die bayerische Finanzverwaltung wie folgt entgegen (Bayrisches Staatsministerium der Finanzen, 3. Juni 2016):

  • Vereinfachte Anpassung von Vorauszahlungen: Wer geltend macht, dass er durch das Hochwasser erheblich geschädigt wurde, kann unter vereinfachten Voraussetzungen die Herabsetzungen der Vorauszahlungen auf die Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer beantragen.
  • Spenden: Es genügt eine Buchungsbestätigung (zum Beispiel Onlinebanking) um die Spende geltend zu machen.
  • Verlust von Belegen: Falls unmittelbar durch das Hochwasser Belege oder Buchführungsunterlagen verloren gegangen sind, sollen daraus keine nachteiligen Folgerungen gezogen werden.
  • Wiederaufbau von Gebäuden: Erhaltungsaufwand kann man sowieso sofort absetzen. Wer ein Gebäude komplett abreißen und wieder neu aufbauen muss, kann im Jahr der Fertigstellung und den zwei folgenden Jahren insgesamt 30 Prozent Sonderabschreibung absetzen. Bei beweglichen Anlagegütern sind es 50 Prozent innerhalb der ersten drei Jahre.
  • Es ist eine Bildung von steuerfreien Rücklagen möglich.
  • Reparaturen bis 70.000 Euro sind sofort absetzbar: Wer innerhalb von 3 Jahren Gebäude saniert, kann bis zu 70.000 Euro sofort absetzen ohne näheren Nachweis. All das gilt auch bei Vermietungseinkünften, also bei privaten Wohnungen.
  • Hilfen an Arbeitnehmer: Beihilfen und Unterstützungen des Arbeitgebers bleiben bis zu 600 Euro steuerfrei. Falls Arbeitnehmer für ihre Kollegen auf Arbeitslohn verzichten, bleibt das lohnsteuerfrei.
  • Neuanschaffung von Einrichtungsgegenständen, Hausrat, Kleidung kann man als außergewöhnliche Belastung absetzen.

Interesse an Details? Klicken Sie hier: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat: "Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Schäden durch Unwetter mit Hochwasser im Mai und Juni 2016"


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