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27.05.2016

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Aus der Redaktions-Hotline: Darf meine Freundin den Firmenwagen mitbenutzen?

E-Mail von Dieter G. aus Aschaffenburg an die Redaktions-Hotline: „Mir stellt die Firma einen Geschäftswagen zur Verfügung. Der geldwerte Vorteil wird nach der Ein-Prozent-Regel versteuert. Ich bin allerdings viel beruflich mit der Bahn unterwegs, und während dieser Zeit steht das Auto bei mir zu Hause herum. Darf während meiner Abwesenheit meine Freundin das Auto nutzen? Dürfen generell Verwandte den Firmenwagen des Geschäftsführers nutzen?"

IZW antwortet:
Ja, diese Mitbenutzung des Autos ist steuerlich kein Problem. Die pauschale Versteuerung der Pkw-Privatnutzung nach der Ein-Prozent-Regel umfasst die gesamte private Benutzung - auch durch Frau, Freundin, Angehörige usw. Was allerdings nicht abgedeckt ist, ist der berufliche Einsatz des Autos, egal ob durch Sie selbst oder durch Angehörige.

Beispiel: Ihre Freundin nutzt Ihren Firmenwagen im Rahmen ihres Gewerbe­betriebs. Das würde einen extra zu versteuernden geldwerten Vorteil bei Ihnen auslösen. Genauso wäre es, wenn Sie selbst das Auto zum Beispiel für  Inspektionsfahrten zu Vermietungsobjekten verwenden und dafür dann Kilometergeld ansetzen würden. Auch das wäre dann extra zu versteuern, sodass sich der Ansatz des Kilometergeldes wieder aufheben würde. Reine Privatfahrten, etwa durch Freunde oder Angehörige, sind aber steuerlich unproblematisch.


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