/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.07.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

25.08.2014

Als PDF herunter laden

Wohnung kostenlos überlassen

E-Mail von Kurt J. aus Bad Reichenhall an die Redaktions-Hotline: „Ich habe ein altes Haus, was längst abbezahlt ist. Die Abschreibung ist auch nicht mehr hoch. In diesem Haus wohnt mein Sohn. Selbst wenn er nur 66 Prozent der ortsüblichen Miete zahlen würde, hätte ich immer noch steuer­pflichtige Mietüberschüsse. Ich würde ihn daher am liebsten kostenlos in der Wohnung wohnen lassen. Mein Steuerberater sagt, da müsste ich eine fiktive Miete versteuern. Stimmt das?“

IZW antwortet: Nein, das stimmt so nicht. Es gibt – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keine fiktiven Einkünfte im deutschen Steuerrecht. Wenn Sie keine Miete verlangen, müssen Sie auch keine versteuern. Ihnen drohen lediglich zwei Nachteile:

  1. Sie haben keinen Werbungskostenabzug. Wenn also einmal etwas kaputt geht und ersetzt werden muss (z. B. Dach, Heizung, usw.), ist das Ihr „Privatvergnügen“ und steuerlich nicht abzugsfähig. 
  2. Die kostenlose Überlassung der Wohnung gilt als Schenkung - zu bewerten mit der ortsüblichen Miete. Wenn die Miete allerdings nur ein paar hundert Euro im Monat beträgt, wird nie Schenkungssteuer anfallen, denn Ihr Sohn hat ja alle zehn Jahre 400.000 Euro Freibetrag.

 


zurück