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06.05.2014

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Wenn Sie eine falsche Rechnung erhalten

Manchmal erfüllen Rechnungen nicht die Voraussetzungen für den Vor­steuer­abzug, da wichtige Angaben fehlen. Typische Fehler:

  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers sind unvollständig.
  • Es fehlen Steuernummer und Umsatzsteuer-ID-Nummer.
  • Menge und Art der Leistung ist zu pauschal bezeichnet bzw. nicht nachvollziehbar.
  • Leistungszeitpunkt oder Leistungsmonat fehlt.

Was tut man in so einem Fall? Gut ist, wenn der Aussteller die ursprüngliche Rechnung ergänzt, und die Ergänzung mit der ursprünglichen Rechnung fest verbunden wird. Schlecht ist eine Stornorechnung. Diese beseitigt den Vorsteuerabzug der alten Rechnung und schafft den neuen erst mit Ausstellung der neuen Rechnung.

Beispiel: Im Mai 2014 findet der Betriebsprüfer eine unvollständige Rechnung aus dem Februar 2009.

  • Fall 1 (gut): Der Aussteller berichtigt die Rechnung. Ergebnis: Der Vorsteuerabzug kann nun für den Voranmeldungszeitraum Februar 2009 nachgeholt werden.
  • Fall 2 (schlecht): Der Rechnungsaussteller storniert die Rechnung. Damit verliert die ursprüngliche Rechnung durch das Storno ihre Gültigkeit. Die neue Rechnung verschafft den Vorsteuerabzug erst im Mai 2014. Für den Zwischenzeitraum müssen sechs Prozent Nachzahlungszinsen gezahlt werden. Das kann bei großen Vorsteuerbeträgen einen erheblichen Betrag ausmachen.

 


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