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05.03.2013

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Teurer Steuerirrtum bei Export-Umsätzen

2013 Ausgabe 5 vom 12.03.13

In aller Regel geht bei Export-Umsätzen die Rechnung dorthin, wo die Ware hingeht. Bisweilen weicht das aber ab. Und dann entscheidet der Warenweg über die steuerliche Behandlung und nicht die Rechnungsadresse!

Beispiele:

  • Rechnung geht nach Belgien, Ware geht nach Köln: steuerpflichtiger Inlands-Umsatz mit 19 Prozent Umsatzsteuer. Keine innergemeinschaftliche Lieferung.
  • Rechnung geht nach Rosenheim, Ware nach Österreich: inner­gemeinschaftliche Lieferung (bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 6a UStG).
  • Rechnung geht nach Genf, Ware nach Frankreich: innergemeinschaftliche Lieferung (bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 6a UStG).
  • Rechnung geht nach Prag, Ware nach Russland: keine innergemeinschaftliche Lieferung, sondern Ausfuhrlieferung (bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 6 UStG).

Achtung: Wer das vernachlässigt und keine bzw. die falschen Nachweise erbringt oder falsche Rechnungen stellt, riskiert bei der nächsten Umsatzsteuerprüfung hohe Nachzahlungen.


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