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19.10.2012

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Versicherung gegen steigende Zinsen sofort voll absetzen

Viele Bauherren finanzieren heutzutage nicht mehr mit einem Festzins­kredit, sondern mit einem variablen Euribor-Darlehen. Das hat den Vorteil, dass man die Finanzierungskosten noch einmal deutlich senken kann, denn der Dreimonats-Euribor liegt (Stand 18.10.2012) bei 0,205 Prozent.

Mit dem Zuschlag der Bankmarge (je nach Bonität und Verhandlungsgeschick 0,6 bis 1,5 Prozent), kann man mit Glück sogar unter ein Prozent Darlehenszinsen landen. Weiterer Vorteil: Bei vorzeitiger Rückzahlung fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an.

Ohne Absicherung ist ein Euribor-Darlehen allerdings gefährlich: Der Euribor ist zwar im Moment sensationell niedrig, war aber zum Beispiel Ende 2009 sogar über fünf Prozent. Für eine Begrenzung der Zinsen kann man mit einem sogenannten Zins-CAP sorgen. Das ist eine Versicherung gegen steigende Zinsen, die automatisch zahlt, sobald der Euribor über einen bestimmten Referenzzinssatz (im Fachjargon „Strike“ genannt) steigt. Wichtig zu wissen: Die Kosten für einen solchen Zins-CAP kann man bei Vermietungseinkünften stets in voller Höhe absetzen. Es ist also keine Verteilung über die Laufzeit notwendig.

Fazit: Euribor-Darlehen statt Festzinsdarlehen für Immobilienkredite können Ihre Zinslast dramatisch absenken. Gegen das Risiko explodierender Zinsen können Sie sich durch einen sogenannten Zins-CAP absichern, dessen Einmalprämien Sie sofort von Ihren Mieteinnahmen abziehen können, auch wenn dadurch ein steuerlicher Verlust entsteht.

Welche Banken bieten das an? Im Prinzip alle (außer Kleinst-Banken), manche aber nur zögerlich und nur auf ausdrückliche Nachfrage.


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