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05.08.2009

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Mehrwertsteuer auf die Auto-Privatnutzung sparen

Wenn Ihr Auto im Betriebsvermögen ist, können Sie alle Kosten zu 100 Prozent absetzen. Wenn Sie kein Fahrtenbuch führen, müssen Sie dann allerdings Ihrem Gewinn pro Monat ein Prozent des ursprünglichen Bruttolistenneupreises wieder hinzurechnen.

Mehrwertsteuer: Diesen Wert laut Ein-Prozent-Regelung können Sie auch verwenden, um die Mehrwertsteuer auf den Eigenverbrauch zu ermitteln. Dann dürfen Sie allerdings von dem Wert laut Ein-Prozent-Regel einen pauschalen Abschlag von 20 Prozent vornehmen. Damit soll berücksichtigt werden, dass Sie ja nicht für alle Autokosten den Vorsteuerabzug haben (z. B. Autoversicherung oder Kfz-Steuer).

Beispiel: Schlossermeister S (wohnt über dem Betrieb) fährt ein Auto mit 50.000 Euro Listenpreis. Die jährliche Privatentnahme bei der Einkommenssteuer beträgt 12 % davon = 6.000 Euro. Umsatzsteuer muss S auf 4.800 Euro (6.000 minus 20 % Abschlag) abführen. Also 912 Euro  (19 % von 4.800 Euro).

Auch mehr Abschlag ist möglich: Auch ohne Fahrtenbuch können Sie einen deutlich höheren Abschlag vornehmen, wenn Sie die nicht mit Vorsteuer belasteten Kosten laut Ihrer Buchhaltung nachweisen können. Das wird vor allem immer dann der Fall sein, wenn Sie ein gebrauchtes Auto von Privat gekauft haben, bei dem Sie keinen Vorsteuerabzug aus dem Kaufpreis geltend machten konnten. Dies wurde nun in einem aktuellen Urteil bestätigt. (FG Köln, 02.06.08, EFG 08, 1670/anhängig beim BFH unter XI R 32/08)

Beispiel: Schlosser S hat nur 3.00 Euro Kosten mit Vorsteuerabzug. Wenn er seine Privatnutzung auf 50 Prozent schätzt, muss er nur auf 1.500 Euro 19 % MwSt. abführen. Das sind 285 statt 912 Euro.


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