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28.09.2006

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Firmenhandy: kein Einzelgesprächsnachweis notwendig

Ein Leser fragte uns neulich Folgendes: Ich möchte einem Mitarbeiter ein Firmenhandy geben, da Sie geschrieben haben, das wäre steuerfrei. Mein Steuerberater sagt jedoch, ich müsste dann nachweisen, dass der Mitarbeiter nur geschäftlich telefoniert.

Unsere Antwort: Das trifft nicht zu. Die gesetzliche Vorschrift stellt ja gerade die private Nutzung steuerfrei (§ 3 Nr. 45 EStG). Geschäftliche Telefonate wären im Übrigen ohnehin kein geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer. Sie müssen also bei dem Diensthandy nicht kontrollieren, was für Gespräche Ihre Mitarbeiter führen. Selbst wenn er oder sie ausschließlich privat telefonieren würde, wäre die Handy-Überlassung in voller Höhe steuerfrei.

Übrigens: Die private Handy-Überlassung zählt nicht einmal als „kostenloser Sachbezug“. Wenn Sie wollen, können Sie Ihren Mitarbeitern also neben dem Firmenhandy noch kostenlose Sachbezüge (z. B. Getränke für zu Hause, Benzin-Litergutscheine o. ä.) bis maximal 44 Euro brutto monatlich übergeben.


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