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28.09.2006

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Skurrile Anforderungen an Rechnungen per Telefax

Auch für Rechnungen, die Sie per Telefax erhalten, bekommen Sie den Vorsteuerabzug. Allerdings ist die Finanzverwaltung hier noch nicht ganz in der Neuzeit angekommen. Denn Faxrechnungen werden für steuerliche Zwecke nur dann akzeptiert, wenn sowohl auf der Sende-Seite als auch auf der Empfangs-Seite ein konventionelles Faxgerät steht, das Faxe zwingend sofort ausdruckt und nicht etwa in einer Datei zwischenspeichert.

Wird also beispielsweise beim Senden und/oder beim Empfang mit einer Faxsoftware gearbeitet (z. B. „Fritz-Fax“ oder „Ferrari-Fax“), gibt es keinen Vorsteuerabzug. (A 184a Abs. 5 UStR)

Immerhin: Wenn Sie die auf altmodischen Wege empfangenen Faxrechnungen ordnungsgemäß digital einscannen und archivieren, reicht die archivierte Datei für den Nachweis des Vorsteuerabzugs. Warum einfach, wenn's auch umständlich geht?

Aber langsam: Wenn Sie nun meinen, Sie könnten dann ja gleich Ihre Faxe mittels Faxsoftware empfangen und die dabei entstehende TIFF-Datei direkt archivieren, haben Sie sich zu früh gefreut. Denn dann gibt es keinen Vorsteuerabzug. (OFD Koblenz, 21.02.06, DStR 06, 758)


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